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Der Boden ist jener Bestandteil unserer
Umgebung, mit welchem wir Tag für Tag
am dauerhaftesten in Berührung sind.
Gleichzeitig ist er auch das Element unseres
Lebensraumes, dessen Entwicklung wir
die geringste Aufmerksamkeit schenken.

Mit dem Projekt „Die Zukunft unter uns“
verfolgen wir das Ziel, das Konzept
des Bodens im Ganzen zu überdenken und
Altbekanntes über Bord zu werfen.

Hier beginnt die Suche nach den Böden
der Zukunft.

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Auswahl

Viele Menschen – zahlreiche Einblicke

Genau das, was "Die Zukunft unter uns" braucht. Wir sprechen deshalb kontinuierlich mit verschiedenen Menschen, die alle eines gemeinsam haben: den besonderen Bezug zum Thema Boden. Was unsere Impulsgeber zur Zukunft des Bodens sagen, erfahren Sie hier. Viel Spaß beim Entdecken und Weiterdenken der Impulse!

Im Gespräch mit Arno Brandlhuber, Architekt+Arno BrandlhuberArchitekt
Wenn es gelänge, den Boden in Zukunft virtuell steuern und individuell verändern zu können, um eine wohlbefindliche Situation zu schaffen, wäre das innovativ und emotional und damit unschlagbar. Dann könnte der Boden zum Freund und Begleiter werden.+Rudolf SchrickerInnenarchitekt
Das Hauptkriterium für die Bewertung der Raumakustik ist die Nachhallzeit.+Ralph WeischedelIngenieur
Im Gespräch mit Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin+Barbara Schock-WernerDombaumeisterin
Aus dem zweidimensionalen Boden entsteht ein wachsendes, sich veränderndes, dreidimensionales Gebilde.+Britta NagelArchitektin
Im Gespräch mit Dirk Baecker - Systemtheoretiker, Friedrichshafen.+Dirk BaeckerSystemtheoretiker
Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Blickwinkel auf den Boden erweitert und er als ein wesentliches Element für die Raumgestaltung stärker herangezogen wird.+Harald BudelmannUniversitätsprofessor für Baustoffe
Im Gespräch mit Kirsten Helfrich - Künstlerin, Bregenz.+Kirsten HelfrichKünstlerin
Schön wären elastische Trampolinböden oder integrierte Synthesizer, um beim Tanz zusätzliche Musik erzeugen zu können. +Sabine LynchTänzerin
Im Gespräch mit Winfried Nussbaummüller - Kurator & Kunstvermittler, Bregenz.+Winfried NussbaummüllerKurator und Kunstvermittler
Das zeigt die Bedeutung des Bodens: Weil er uns wichtig ist, wird er nachgeahmt und imitiert.+Friedbert VogelgsangArchitekt
Ich würde versuchen, aus unseren Fußwegen mehr Grünflächen zu machen, Gras, Moos – „Grünwege“ sozusagen.+Frank LotzkatBarfußläufer
Wir setzen uns nur dann mit dem Boden auseinander, wenn dieser beim Gehen besondere Reize aussendet oder außergewöhnlich gestaltet ist. Ansonsten gehört der Boden einfach zum Leben – wie der Himmel.+Andreas PfetschSchreinermeister
Im Gespräch mit Günther Beltzig - Spielplatzdesigner.+Günther BeltzigSpielplatzdesigner
Das heutige Potential des Bodens kann mit dem unseres Gehirns verglichen werden: effektiv nutzen wir nur einen kleinen Teil, von dem was möglich wäre.+Konstantin NovoselovNobelpreisträger für Physik
Unter dem Mikroskop wird aus diesem eigentlich schmutzigen Höhlenboden eine Wunderwelt der Natur aus winzigsten, schönen Steinen.+Petra BoldtHöhlenforscherin
Boden hat bei uns weniger den Stellenwert eines „Schatzes“ oder eines Lifestyle-Produkts – seine Funktion ist deutlich entscheidender.+Hannes BäuerleMaterialspezialist
Böden dürfen heute deutlich authentischer sein als früher.+Udo HerrmannSchreinermeister
Der Boden ist immer die Basis für die gesamte Mobilität. Er ist unsere Lebensgrundlage. Egal ob ich zu Fuß gehe, mit dem Fahrrad oder Auto fahre, bewege ich mich auf dem Boden fort. Selbst bei einem Flug mit dem Flugzeug muss ich auf dem Boden starten und landen.+Ralf RoosProfessor
Der Boden kann sich transformieren und wird multifunktional.Ein grüner Rasen für ein Fußballspiel kann in einen roten Ascheplatz für ein Tennisturnier verwandelt werden.+Oliver van PouckeStudent
Die Wertschätzung des Bodens hat weniger mit dessen Besitz zu tun. Vielmehr geht es darum, was der Boden uns geben kann, ob wir uns mit ihm identifizieren und eine Beziehung zu ihm aufbauen.+Viola HellwagLandschaftsplanerin
Ich mache mir immer wieder Gedanken, wie mir kostengünstig die Pflege unterschiedlicher Bodenbeläge gelingt, ohne dabei die Umwelt zu belasten.+Michael PelgerTechnischer Abteilungsleiter
Boden ist für uns enorm wichtig, weil wir strategisch mit ihm klarkommen müssen. Deswegen sind unsere Füße Sensoren und machen uns aktiv für den Verteidigungsfall.+Bogac DemirerGeschäftsführer der „Krav Maga Union“
Ich verstehe den Boden als die Basis der Funktion.+Axel HoffmeisterArchitekt
Der Boden ist unser Bezugssystem. In Schwerelosigkeit geht dieser Bezugspunkt verloren. Nach einer gewissen Zeit lernen Körper und Geist, damit umzugehen, und das finde ich aus biologischer Sicht sehr faszinierend.+Ulrike FriedrichProjektleiterin der Parabelflüge des Raumfahrtmanagements
Man könnte auch ganz neue Wege gehen und die Rasenflächen an anderen Stellen platzieren. Wir Menschen sind einfach auf das Grün angewiesen und Grün und Boden gehören untrennbar zusammen.+Thomas BüchnerInhaber der Firma „Büchner Fertigrasen“
Boden könnte doch auch leuchten. Für den Wohnraum sicherlich ein interessanter Gedanke, denn warum sollte das Licht immer nur von oben kommen? Warum nicht von überall her?+Bernd ThieleVideokünstler
Im Gespräch mit Cedric Bomford - Künstler, Vancouver.+Cedric BomfordKünstler
Der Boden übernimmt eine wesentliche, grundlegende Aufgabe bei der Einrichtung – er fasst sämtliche Elemente im Raum zusammen. Alle im Raum befindlichen Objekte sind über den Boden miteinander verbunden. Der Boden kann die Wahrnehmung und Wirkung der gesamten Einrichtung auf vielen Ebenen verändern.+Kathrin Martin-FröhlingLeiterin des Deutschen Feng-Shui-Instituts
Ein spannender Lösungsansatz für das Thema Ökologie und Boden bietet „Cradle to Cradle“. Produkte werden gebraucht, nach ihrer Abnutzung recycled und in anderer Form wiederverwendet: beispielsweise Kunststoff, der in seinem zweiten Leben zum Boden wird.+Harry GattererTrendforscher
Aus ökologischer Sicht und aus Gründen der Lebensqualität sind Grünflächen in den Großstädten sehr wichtig. Sie sorgen für ein ausgeglichenes Klima und filtern viele Schadstoffe. Es lassen sich aber nicht überall Parks bauen. Eine Möglichkeit wäre, möglichst viele ungenutzte Flächen zu begrünen – vor allem Wände bzw. Hausfassaden. Dadurch würden unsere Städte viel lebenswerter.+Andre PetersWissenschaftlicher Mitarbeiter
Ich benutze den Boden als Leinwand. Bei der Straßenmalerei kommt die Kunst zum Betrachter.+Edgar MüllerStraßenmaler und Straßenkünstler
Boden ist immer der Untergrund, auf dem ich gerade laufe. Selbst die Spitze einer 2 Meter hohen Mauer wird beim Parkour in bestimmten Situationen zum Boden. Er ist für mich meistens der Zwischenraum zwischen einzelnen Bewegungselementen und damit ein wichtiger Verknüpfungspunkt.+Ben SchefflerParkourläufer
Was Boden kann oder nicht kann, liegt an denen, die ihn betreten.+Benjamin LiborStudent
Toll wäre auch, wenn man sich einfach auf den Boden fallen lassen könnte und dieser dann meine Körperform annimmt. Da kommt mit der Gedanke, dass man den Boden ja auch mit weichem Styropor-Granulat füllen könnte – so wird der Boden zum überdimensionalen Fatboy. +Peter BöckMaler & Gestalter
Unterschiedliche Oberflächen lösen unterschiedliche Reize aus und beeinflussen die menschlichen Sinne auf positive Art und Weise.+Christine & Julian KalcherYogalehrerin, Pilateslehrer
Wenn alle elektronischen Daten über den Teppichboden weitergeleitet werden könnten, bräuchte man keine Kabelverbindungen mehr.+Hans RiederRaumausstatter
Statt großer betonierter Plätze ziehen sich riesige Grünflächen durch unsere Städte... Wir geben der Natur ihren Raum zurück und verabschieden uns von Stahl, Glas, Beton.+Anne KleinYogalehrerin
Durch geschickte Gestaltung, durch Veränderungen in Farbe oder Konsistenz könnte der Boden verschiedene Raumzonen abgrenzen.+Klaus BeilRaumgestalter
Was würde passieren, wenn wir einfach unseren eigenen Boden dabei hätten?Einen Boden, der jede Fläche zu unserer Fläche machen würde?+Caroline KappStudentin
Aus medizinischer Sicht wäre für mich wichtig, dass man von glatten Böden weggeht und einen aktiv wirkenden Boden mit unterschiedlichen Oberflächen entwickelt. Speziell im Wohnraum wäre dies hilfreich – ein heimischer Barfußpark sozusagen.+Frank SteebOrthopäde
Vielleicht kann man in Zukunft auch Möbel einfach im Boden versenken wenn man sie nicht mehr braucht.+Manfred NaujoksChemieingeneieur
Der Künstler Olafur Eliason wollte ein Stockwerk mit Wasser, ein Stockwerk mit Lehmstampferde und ein Stockwerk mit Nebel füllen. Sie können sich vorstellen, welche Herausforderung das für uns war.+Markus UnterkircherHaustechniker

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